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Gastbeitrag: Kompotoi

Die Themen Toilette und Kacke sind unfassbar wichtig, insbesondere wenn die Ausscheidungen mehr oder weniger direkt in die Natur gelangen. Wir möchten euch einen unserer Partner vorstellen, der sich dieser Thematik widmet: Kompotoi. Jojo von Kompotoi schreibt auf unserem Blog über die verschiedenen Toiletten-Formen, lest mal rein! Für alle Wohnmobil- oder Bullibesitzer*innen aber auch Tiny House Bewohner*innen stellt sich irgendwann die Frage nach einer passenden Toilette. Wir haben hier drei Systeme, welche dafür in Frage kommen: 1. Die einfache Trockentoiletten mit Wechsel Eimer 2. Die Trenntoilette 3. Eine Komposttoilette 1. Die einfache Trockentoilette ist im Prinzip nichts anderes als ein Brett mit einem Loch und einem Eimer darunter. Das ist natürlich sehr einfach im Einbau und der Eimer bzw. das Behältnis kann einfach hineingestellt und zur Leerung herausgenommen werden. Der Eimer sollte luftdicht verschließbar sein, insbesondere in einem kleinen Raum ist das sehr wichtig. Nach jeder Benutzung wird eine Handvoll Hobelspäne über das Geschäft gestreut. Wenn viel gepinkelt wird muss geschaut werden, dass der Urin nicht an die Oberfläche kommt. Falls doch, einfach nochmal etwas Einstreu nachgeben. Bei der Trockentoilette muss der Eimer bei zwei Personen etwa einmal in der Woche geleert werden. Nach dem Leeren unbedingt beachten, dass der Boden vorm nächsten Geschäft wieder mit Einstreu oder anderem biologisch abbaubaren Material abgedeckt wird. 2. Die Trenntoilette, wie der Name bereits sagt, trennt feste und flüssige Ausscheidungen gleich zu Beginn mit einem Urintrenneinsatz (ein kleiner Trichter in der Toilettenschüssel). So gibt es nur Kacke und Einstreu im eigentlichen Wechselbehälter und im zweiten Behälter nur den Urin. Da der Urin keimfrei ist, kann dieser 1 zu 6 mit Wasser verdünnt ausgebracht werden, unbedingt großzügig verteilt und nicht mehrmals an derselben Stelle. Mit diesen zwei Behälter hat die Trenntoilette natürlich auch doppelt so viel Kapazität wie die einfache Trockentoilette. Der Trenneinsatz an sich ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Auch sind wir Menschen anatomisch gesehen nicht alle gleich. Aber nach kurzer Eingewöhnung funktioniert auch dieses System. Trotzdem empfehlen wir, die Trenntoiletten hauptsächlich für die private Nutzung. Sobald es viele verschiedene Nutzer*innen gibt muss das System kurz erklärt werden. Auch bei der Nutzung durch Kinder ist Vorsicht geboten. Sie müssen unbedingt genug weit hinten sitzen, sonst geht das große Geschäft an den falschen Ort und das Saubermachen will üblicherweise vermieden werden. Es gibt aber extra dafür ausgelegte Kindersitze. Die Trenntoiletten verfügen normalerweise über einen Abluftanschluss. Wenn die Lüftung angeschlossen ist, kann in den meisten Fällen darauf verzichtet werden den Eimer nach jeder Benutzung zu schließen. Auch bei diesem System empfehlen wir, den Eimer mindestens einmal in der Woche zu Leeren. 3. Die Komposttoilette ist super praktisch, insbesondere bei häufiger oder dauernder Benutzung, da sie mit sehr viel weniger Wartungsarbeit verbunden ist. Diese Systeme sind einiges größer und deshalb gibt es auch etwas mehr Aufwand beim Einbau. Bei diesen Modellen wird in der Regel der Urin erst im Nachhinein getrennt. Das heißt auch hier gibt es noch einen zweiten Kanister. Nur wird rund 1/3 vom Urin schon im Behälter verdunstet. Im Kompostbehälter wird durch die Kompostierung das Volumen extrem verkleinert, sodass in vielen Fällen ein Leeren nur einmal im Jahr nötig ist. Dann kann sogar schon der fertige Kompost rausgenommen werden! Die kleinste Version der Komposttoilette bietet die Marke Biolan mit der Komposttoilette Eco. Als Gastgeber*in empfiehlt sich natürlich gleich eine größere Variante. Das Kompotoi Toilettenhäuschen zum Beispiel hat eine Gesamtkapazität von 230L. So muss es erst nach ca. 500 Benutzungen geleert werden. Die Kompotoi Toilettenhäuschen werden übrigens auch als Occasion verkauft. Bei Interesse bitte einfach per Mail unter info@kompotoi.ch anfragen. Wir wollen gemeinsam nachhaltiger reisen und dazu gehört es auch, sich Gedanken über die eigenen Ausscheidungen zu machen. Cool, Kompotoi!

Artikel von Kompotoi

22.1.2021

Outdoor-Kot of Conduct #kleinesundgroßesGeschäft

“Mami, Papi ich muss maaaal!” - Wer hat diesen Satz noch nicht als Kind in den Mund genommen. Ob auf einer langen Autofahrt, beim Wandern oder beim Zelten … jeder muss irgendwann mal! Aber wie gehe ich eigentlich draußen richtig aufs Klo? Das Beste für alle Beteiligten (einschließlich der Natur) ist natürlich, dafür eine richtige Toilette aufzusuchen, entweder noch (oder wieder) zu Hause, an einer Tankstelle, nach einem Kaffee auf der Berghütte oder auf einem öffentlichen WC. Doch was, wenn es wirklich mal brenzlig wird und unterwegs nichts vor Ort aufzufinden ist? Dann muss wohl doch das stille Örtchen hinter dem nächsten Busch herhalten! Doch da gibt es tatsächlich einiges zu beachten. Das wichtigste zuerst: Hinterlasse keine Spuren! #leavenotrace Ein kleines Geschäft im Wald ist prinzipiell nicht allzu schlimm, da es keine drastischen Umweltverschmutzungen mit sich bringt. Die schlimmste Belastung ist der Geruch des Urins. Deswegen: Nicht direkt an den Wegrand pinkeln, sondern ein Fleckchen weiter weg vom Geschehen suchen und dorthin, wo der nächste Regen sich untermischen kann. Auch nicht in Bäche oder sonstige Gewässer oder direkt auf Wildpflanzen und Wurzeln zielen. Und ganz wichtig: Auf Klopapier verzichten. Für Frauen reicht ein bisschen Hüfte schütteln schon aus. Und was ist, wenn man dann doch “groß” muss? Ein größeres Geschäft ist dann wiederum auch eine größere Sache. Denn feste Ausscheidungen von Menschen beinhalten viele Keime, Bakterien und Viren. Am wichtigsten ist es, ein tief genuges Loch zu graben und das Geschäft unter der Erde zu entsorgen. Denn in 20-30 cm Erdtiefe befinden sich Enzyme, die bei der Zersetzung der Exkremente am wirkungsvollsten helfen. Ebenfalls werden dadurch anderen Lebewesen, wie zum Beispiel Fliegen oder auch Hunde, weniger darauf aufmerksam und der nächste Wanderer dappt nicht rein. Damit man das Geschäft im Notfall vergraben kann, ist es ratsam, immer eine kleine Schaufel dabei zu haben. Ein kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Es genügt nicht, einfach nur einen Stein oben drauf zu legen. Zum einen wird so die Zersetzung nicht gefördert und zum anderen könnte der nächste Wanderer eine böse Überraschung erleben. Eine wichtige Rolle spielt beim großem Geschäft auch der richtige Ort: Es ist ratsam, sich mindestens 70 Meter von Wegen, Gewässern und Zeltplätzen zu entfernen. Auch die Beschaffenheit des Bodens spielt eine Rolle. Am besten sucht ihr möglichst lockeren, humushaltigen Boden, da sich so der Haufen schneller zersetzen kann. Generell gilt Klopapier, Taschentücher, Hygieneartikel etc. gehören nicht in die Umwelt, sondern in einen mitgebrachten Beutel (sehr gut geeignet sind Ziplock-Tüten), den es später artgerecht zu entsorgen gilt. Klopapier und Papiertaschentücher verrotten nämlich langsamer als man denkt und sehen auch einfach nicht schön aus. Unser Tipp an euch, was ihr in Zukunft immer dabei haben solltet, um im Notfall möglichst umweltschonend euer Geschäft verrichten zu können: - einen Klappspaten (im Notfall tun es auch zwei Äste) - kleine Mülltüte - desinfizierende Tücher oder Desinfektionsmittel Hinweis: Bei MyCabin legen Gastgeber*innen selbst fest, welche Regelungen für das Geschäft auf ihrem Grundstück gelten!

Artikel von Leoni

5.1.2021

We did it. Das Abenteuer beginnt

Gemeinsam haben wir es ins Ziel geschafft und sind sogar darüber hinausgeschossen - Ihr seid der Wahnsinn! Vor genau 6 Wochen haben wir unser Crowdfunding gestartet und uns auf eine abenteuerliche Reise begeben. 40 Tage, 41.664€, 523 Unterstützer*innen und sehr viele Stunden Arbeit und Herzblut später, haben wir nicht nur unser 2. Crowdfunding Ziel geknackt, sondern es sogar übertroffen! Gemeinsam mit euch haben wir eine Bewegung für mehr Regionalität, Nachhaltigkeit und Minimalismus beim Reisen ins Rollen gebracht: Jetzt können wir mit MyCabin so richtig durchstarten. In diesem Sinne möchten wir uns bei allen bedanken, die uns in den vergangenen Wochen und Monaten zur Seite standen. Danke für eure Unterstützung! Danke für euer positives Feedback! Danke für euren finanziellen Support! Danke, dass ihr an unsere Vision glaubt! Danke danke danke …! Wir sind überwältigt. Doch lange können und wollen wir uns auf dem Erfolg nicht ausruhen. Von wegen Winterschlaf! Wir legen uns jetzt richtig ins Zeug und stürzen uns in die Entwicklung! Bald wird MyCabin dann mit frischem Design, einer mobilen App und neuen Features online gehen. Zusätzlich sind wir schon fleißig dabei, weitere Übernachtungsspots in der Natur für euch auszukundschaften. Damit wir euch im Frühjahr 2021 wieder atemberaubende Erlebnisse in und mit der Natur ermöglichen können! In den kommenden Tagen wird Startnext eure individuelle Unterstützung abbuchen und sobald das Geld auf dem MyCabin Konto ist, kann die Produktion der Dankeschöns starten. Da einige Goodies allerdings eben erst jetzt produziert werden bzw. den Weg zu uns finden, müsst ihr euch leider noch etwas gedulden. Die Postkarten werden euch und eure Liebsten schon früher erreichen und auch den Early Bird Pass bekommt ihr schon bald per Mail. Mit der Terminfindung für das Community Event warten wir noch ab, wie sich die aktuelle Lage weiterhin entwickelt, aber auch hierfür werdet ihr bald euren Gutschein erhalten. Die anderen Goodies kommen dann im neuen Jahr (Januar/Februar) zu euch. Ihr wollt up-to-date bleiben? Wir halten euch auf dem Laufenden! Schaut einfach bei @mycabin.eu auf Instagram und Facebook vorbei oder abonniert unseren Newsletter. Macht’s gut und bleibt gesund! #staytuned #shareandexplore

Artikel von Lene

19.11.2020

Das nächste Kapitel kann beginnen! #pilotphase-check

Ein unglaublicher Sommer neigt sich dem Ende. Trotz allem was war (oder gerade deswegen vielleicht?) hatten wir uns dafür entschieden, mit MyCabin in die Pilotphase zu starten - und es war genau die richtige Entscheidung. Was für ein Sommer! Gerade jetzt hat unsere Idee, naturnahes und kontaktfreies Reisen zu ermöglichen, genau den richtigen Nerv der Zeit getroffen. 4 Monate, 70 Übernachtungsplätze, 4.000 registrierte Nutzer*innen und 1.200 Übernachtungen später haben wir uns aufgrund der überwältigenden Resonanz der Pilotphase dazu entschlossen, mit MyCabin in die Vollen zu gehen. Gemeinsam mit euch bringen wir eine Bewegung für mehr Regionalität, Nachhaltigkeit und Minimalismus beim Reisen ins Rollen. Pilotphase - Check. Und wie geht es weiter? Unsere Pilotphase ist nun offiziell zu Ende und damit startet für uns ein neues Kapitel. In den Wintermonaten arbeiten wir auf Hochtouren, um Rückmeldungen und Erfahrungen des Pilotsommers aufzunehmen und umzusetzen. Die Webseite wird neu aufgesetzt und mit weiteren nützlichen Features ausgestattet, wodurch in den Wintermonaten einige Funktionen übergangsweise nicht verfügbar sein werden (z.B. Profilerstellungen, Inseraterstellungen und Buchungen). Außerdem wird es eine App geben, damit auch von unterwegs flexibel und spontan gebucht werden kann. Alle bestehenden Inserate und Profile bleiben natürlich erhalten und werden zum Frühjahr wieder freigeschaltet. Ab März 2021 legen wir dann mit unserer neuer Webseite und App richtig los, damit wir gemeinsam mit euch in die neue Campingsaison starten können! Bis dahin: Stay tuned! Stay true! #shareandexplore

Artikel von Max

19.11.2020

Der Traum vom eigenen Campervan … #vanlife 

Man sieht sie überall, in jeder Straße, in jeder Stadt und in jedem Land: CAMPER. Spätestens seit Corona hat sich gefühlt jeder einen Bus zugelegt und ausgebaut. So gehöre auch ich zur Spezies, die sich dachte, sich jetzt erst recht ein cooles #vanlife zu machen. Und dann? Dann kam Ronja! Mit einem Vito, vollgepackt mit Zeltausrüstung, Mama und Papa und meinen strahlenden Geschwistern neben mir auf der Rückbank bin ich aufgewachsen. Der Traum, einmal selbst einen eigenen kleinen Bus zu besitzen, hat sich also schon früh in meinem Kopf festgesetzt. Jahrelanges hin und her: Für was brauche ich einen Bus? Ich komm doch mit dem Fahrrad überall hin. Der steht dann ja nur in der Ecke und wird ein paar mal im Jahr bewegt. Wie finanzier ich mir das alles? Und dann der Gedanke: Immer nur träumen ist ja auch irgendwann langweilig. Wieso warten und nicht einfach mal machen? Monatelanges Arbeiten und Sparen und nebenher auf die Suche machen nach einem/einer geeigneten Gefährt(en/in)... ...tatsächlich war es dann einfacher getan als gesagt. Letztendlich kam ich nämlich über private Kontakte (Jackpot No 1) an meine Ronja: ein wunderschöner rot-weißer VW T4, BJ 2002, 2,5TDI, 165000 km, LKW-Zulassung, drei Sitze, Heckklappe, Rost Zustand: top! Ursprünglich durfte sie als Transporter einem Winzer teure Weinflaschen kutschieren - deswegen war der Laderaum komplett leer, zur Fahrerkabine hin war eine Trennwand und hinten nur ein Heckfenster. Anfangs hatte ich keinen Plan was auf mich zukommt, habe keine Erfahrung, kein Wissen - sondern einfach nur viel Lust, Willen, Mut und ein kleines bisschen Kreativität. Eigentlich muss man um einen Bus auszubauen nämlich alles gleichzeitig sein: Mechatroniker*In, Schweißer*In, Elektriker*In, Schreiner*In, undundund. Zum Glück gibt es ja YouTube, Instagram und Freunde, mit deren Hilfe man sich in kurzer Zeit das meiste selbst aneignen kann. Und dann hab ich einfach losgelegt. Schritt für Schritt wurde ich schlauer und handwerklich begabter und aus der leeren Blechbüchse wurde nach wenigen Wochen bereits ein kleiner schöner rollender Wohn(t)raum: Trennwand rausflexen, Loch in den Bus flexen (aua - eine Stunde bangen) und Fenster rein (yeah - passt zum Glück). Schall- und Wärmedämmung verkleben, Klick-Parkett verlegen, Kabel durchziehen, alte Seiten- und Deckenverkleidung raus und Neue rein, Deckenlichter einbauen, und und und. Zwischendurch Prüfungen an der Uni schreiben und schon mal provisorisch mit Klappmatratze und Schlafsack durch die Gegend pesen. Den Bus auf Van-Tauglichkeit testen, ein bisschen Vanlife schnuppern. Nachdem dann der Unistress bewältigt war, wurde es Zeit, endlich weiter zu werkeln und ich verbrachte zwei intensive Wochen in der Zimmerei von Freunden (Jackpot No 2): Schrankwand, Radkästen, Sicherungsbox für Verbraucherbatterie, Schlafsofa und Küchenzeile. Klapptisch, Fächern und Schubladen bauen. Einen alten (geschenkten) Handwerker-Dachträger abflexen, neu lackieren und auf dem Dach befestigen. Zwischendurch noch mit Hilfe eines Freundes (Jackpot No 3) Kabel, Versorgerbatterie, Sicherungen, Kühlbox und Steckdosen anschließen und zu allerletzt: die Solaranlage auf das Dach. Nach vielen Stunden, die mir Freude, Schweiß, Tränen, Bangen, Lachen, Verzweiflung, Kreativität, Schlaf, Kaffeebohnen und auch ein bisschen Haut abverlangt haben, steht meine wunderschöne kleine Ronja nun vor mir. Ich hätte niemals gedacht, dass man einen ollen, stinkenden Blechhaufen so sehr lieben kann! Nie wieder ohne. #ontheroad PS: Wenn du auch davon träumst - Go for it!

Artikel von Leoni

16.10.2020

Wir sind ja nicht aus Zucker … #regentanz

MyCabin trotz Schlechtwetterprognose? Aber sicher doch! Am Wochenende zog es uns mit Guter Laune in der Tasche, in die wunderschönen Allgäuer Alpen. Der Biobauernhof von Gastgeberin Manuela, bot uns als Basislager den perfekten Ausgangspunkt für schöne Wanderstunden. Ob mit Van oder Zelt, wir alle fanden bei Manuela den perfekten Spot mitten in der Natur!  Auch wenn es weiterhin in Bindfäden regnete und der Himmel - trotz #regentanz - kein bisschen blau und Sonne zeigte, ließen wir uns nicht unterkriegen. Mit Regenjacke und Wanderstiefeln bepackt, stapften wir los Richtung Eistobel - ein absolutes Highlight der Region!     Angekommen, rauschte das Wasser nicht mehr nur von oben sondern auch von unten, rechts, links, … Entlang des Tobels ging es 3km durch das Naturschutzgebiets, über hängende Brücken, an rauschenden Wasserfällen und tiefen Strudellöchern vorbei, neben gewaltigen Felswänden durch dichte Wälder.  Zurück auf dem Hof, streiften wir die doch mittlerweile etwas durchnässten Sachen ab und machten uns mit leckerem Essen, kühlen und warmen Getränken einen netten Abend. Gegen später wurden die Gitarre ausgepackt und alle durften abwechselnd ihr Können mit Akkorden und Gesang unter Beweis stellen. Müde und kugelrund aber glücklich krochen alle spät nachts in ihr Zeltchen neben der Birke oder dem Campervan auf der Streuobstwiese.  Nach einer kurze Nacht und vom wiederkehrenden Regen geweckt, wurde der Körper durch Kaffee mit frisch gemolkener Milch von den Kühen nebenan belebt und der Proteinhaushalt für die anstehende Wanderung durch ein frisch gekochtes Frühstücksei von glücklichen Hühnern gestärkt. Nagelfluhkette war angesagt. Ein kurzer Wettercheck verriet: Nebel, Regen mit Aussicht auf Besserung und 2 Grad. In Immenstadt ging es mit der Mittagbahn die ersten 600 Höhenmeter hinauf. Oben angekommen hatte sich der Nieselregen in kleine Schneeflöckchen verwandelt und es erwarteten uns weiß-gepuderte Gipfel. Vom ersten Schnee der Saison beflügelt, waren die gefrorenen Zehen nicht mehr allzu schlimm und tauten beim ersten Anstieg und ein paar Schneeballschlachten schnell wieder auf. Der Weg am Hochgrat entlang führte uns durch Wälder und an Felskanten vorbei über drei Gipfel: Bärenköpfle, Steineberg und Steinköpfle. Der #regentanz von gestern bewährte sich und ließ die Sonne durch ein paar Wolkenlücken glitzern und auch der Nebel lichtete sich und gab kurzzeitig immer wieder atemberaubende Blicke ins Tal frei. Grasgrüne Wiesen, herbstliche bunte Wälder und weiße Gipfel. Alles in allem ein wunderschönes Farbenspiel der Natur. In der Alpe Gund gab es ein kleines feines Schmankerln als Stärkung für den Abstieg und Wärme von Innen und Außen (Kleiner Tipp am Rande: Immer einen guten Witz parat haben, der wird nämlich mit Schoki oder Schnaps belohnt!). Nun war die Rutschpartie angesagt, auf die sich alle gefreut hatten, von Matschloch zu Matschpfütze schlenderten wir gemütlich bergab zurück nach Immenstadt. Summa Summarum hat das Wetter zwar nicht unbedingt mitgespielt, wie wir es wollten, aber um uns unsere gute Laune zu verderben braucht es noch viel mehr! Wir hatten ja alles um unsere kleinen Abenteurer-Seelen glücklich zu machen: die wunderschöne Natur, eine ruhige Berglandschaft, feines Essen, nette Menschen und einen einzigartigen MyCabin Übernachtungsspot!  Was für ein Wochenende! Wir freuen uns auf mehr!

Artikel von Leoni

14.10.2020

Die neue Base …  #arbeitsCABINe

Es ist soweit!: Montag, 12. Oktober 2020, 7:59 Uhr. Wir sitzen ab jetzt in unserem ersten eigenen Büro. In-unserem-eigenen-Büro! Nach monatelanger WG-Belagerung und Zoom-Meetings haben wir endlich unser erstes eigenes Reich. Der nächste große Schritt ist getan. Aber nicht nur unsere ArbeitsCABINe hat jetzt eine neue Anschrift, sondern auch ein paar Teammitglieder, die es dadurch an den See gezogen hat. Das Team wächst und die morgendliche Arbeitsmotivation auch. Denn die Vorfreude, gemeinsam an einem Arbeitsplatz in den Tag zu starten, ist groß! Die ersten Möbel stehen, ein paar Pflänzchen haben auch schon ihren Platz gefunden und die Kaffeemaschine sowie unsere Laptops laufen auf Hochtouren. Wie es weitergeht? Wissen wir selbst noch nicht. Aber wir haben Bock. :-) Stay tuned!

Artikel von Leoni

12.10.2020

Jetzt erst recht! #pilotphase

Nachdem wir in den letzten Wochen noch einmal intensiv an der MyCabin-Plattform gewerkelt haben, freuen wir uns nun umso mehr, folgende Neuigkeiten endlich in die Welt schreien zu können: Am 01. Juli starten wir mit MyCabin in die Pilotphase! Mit wir meinen wir natürlich uns alle, also auch dich, wenn du dabei sein magst. Pilotphase trotz Corona? Nein. Jetzt erst recht! Wir finden gerade diesen Sommer ist es wichtiger denn je, naturnahes und kontaktfreies Reisen zu ermöglichen. Viele zieht es momentan raus in die Natur und Campen ist mega im Trend! Gleichzeitig sind Campingplätze aber fast überall ausgebucht und, wenn wir ehrlich sind, ist es sowieso nicht genau das gleiche. Da wildcampen im deutschsprachigen Raum allerdings illegal ist, bleibt uns dann nur noch - Richtig… MyCabin! Selbstverständlich hat eure Sicherheit während der Coronavirus-Pandemie oberste Priorität! Deshalb werden vorerst keine Doppelbuchungen einer einzelnen Übernachtungsmöglichkeit möglich sein. So können wir Kontakte zu anderen Reisenden zu vermeiden. Noch ein paar Fakten zur Pilotphase: Der Testlauf startet am 01. Juli und wird voraussichtlich bis Ende September gehen. Bis dahin wollen wir möglichst vielen Naturfreunden kontaktfreies Reisen und tolle Erlebnisse ermöglichen. Über die MyCabin-Plattform könnt ihr ab jetzt naturnahe Übernachtungsmöglichkeiten inserieren, suchen, finden und ab nächster Woche dann auch buchen. Unter Übernachtungsmöglichkeiten fallen in unserem Verständnis einfache Stellplätze für Zelte und Fahrzeuge, aber auch Scheunen, Unterschlüpfe und Hütten. Einzige Voraussetzung ist, dass die Schlafplätze in der Natur sind. Der Testlauf basiert dabei auf Spenden, die Reisende ihren Gastgeber*innen zukommen lassen. Gemeinsam mit euch wollen wir das Konzept testen und Feedback sammeln, um die Plattform für die nächste Saison noch mit zusätzlichen Funktionen für zu erweitern. Das Projekt ist work in progress! Anregungen und Ideen sind also jederzeit willkommen, schreibt uns einfach über info@mycabin.eu. Du willst schon von Anfang an dabei sein? Dann registriere dich hier und mach die Natur zu deinem Zuhause!

Artikel von Lene

23.6.2020

Danke für Deine Teilnahme! #800

Über 800 Menschen haben wir mit unserer Umfrage zum Thema MyCabin und naturnahes Reisen in den Alpen erreicht. Die Ergebnisse sind unglaublich spannend und bereichernd - für uns persönlich und für das Projekt. Einen kleinen Ausschnitt aus dem Bereich "Du und die Alpen" wollen wir Euch nicht vorenthalten: 96% von Euch würden gerne mehr Zeit in den Alpen verbringen. Neben fehlender Zeit sind aus Sicht der Teilnehmenden besonders steigende Preisentwicklungen und begrenzte Übernachtungsmöglichkeiten Gründe dafür, nicht häufiger in die Berge zu gehen. Genau hier wollen wir mit MyCabin ansetzen und mit unseren Gastgeber*innen alternative Übernachtungsmöglichkeiten schaffen, die nicht nur legal und bezahlbar sind, sondern auch naturnah und flexibel. Auch über Eure eindrucksvollen Wander- und Camping-Bilder haben wir uns sehr gefreut und werden im nächsten Newsletter die Gewinner der MyCabin-Flaschen verkünden.

Artikel von Max

25.5.2020

MyCabin geht Online! #gipfelstürmer

In die MyCabin-Pilotphase starten wir selbstverständlich erst, wenn es unter den aktuellen Umständen verantwortbar ist! Dennoch wollen wir schon jetzt damit beginnen, alles für die ersten Besuche vorzubereiten und die Plattform mit Leben füllen. In der kommenden Woche können die Gastgeber*innen schon damit beginnen, ihre Übernachtungsplätze online zu stellen. Hierzu senden wir allerdings noch einmal eine separate E-Mail raus. In wenigen Wochen geht es dann auch für alle los, die als Reisende an der Pilotphase teilnehmen wollen.

Artikel von Max

22.5.2020

Accelerator "Gründermotor Meisterklasse"

In Zeiten der Corona-Krise werden nicht nur persönliche Treffen auf digitale Kanäle umgestellt - auch für Pitch-Events müssen neue Wege her. So veranstaltete die StartUp-Initiative "Gründermotor" vor einigen Wichen ein digitales Präsentationsevent für innovative Ideen. Neben zehn weiteren Projekten wurde auch MyCabin für das Accelerator-Förderprogramm "Gründermotor Meisterklasse" ausgewählt - und das bei über 150 Bewerbungen. Gemeinsam mit erfahrenen Coaches werden wir MyCabin in den nächsten drei Monaten weiterentwickeln und daran arbeiten, eine Lösung zu schaffen, die allen beteiligten Akteuren - inklusive der Natur - einen echten Mehrwert bietet.

Artikel von Max

19.5.2020

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